Wie verläuft ein Technikum?
Im Rahmen des Technikums können Praktikantinnen und Praktikanten ihre fach- und praxisbezogenen sowie ihre sozialen Kompetenzen erweitern. Der Praktikumszeitraum ist in eine zweimonatige Einführungsphase und eine drei- bis sechsmonatige Projektphase gegliedert. Am Ende des Technikums legen die Praktikantinnen und Praktikanten eine Praktikumsarbeit vor.
Einführungsphase: Kennenlernen des Betriebs
Während der ersten zwei Monate im Betrieb stehen das Kennenlernen des Betriebes und der Arbeitsumgebung im Mittelpunkt sowie die Themenfindung für die Praktikumsarbeit.
Vorschläge für die inhaltliche Ausgestaltung der einführenden Phase:
- Kennenlernen verschiedener Abteilungen und Arbeitsbereiche des Betriebs.
- Überblick über wesentliche Wertschöpfungsprozesse sowie Arbeits- und Betriebsabläufe.
- Kennenlernen und Begleitung von Ingenieurinnen und Ingenieuren bzw. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus MINT-Bereichen bei ihrer Arbeit.
- Erwerb grundlegender Kompetenzen im Umgang mit der im Betrieb eingesetzten Informationstechnik und Übernahme von Assistenztätigkeiten für die wissenschaftliche Arbeit im Betrieb (Recherche von Literatur, Anfertigen von Auswertungen und Präsentationen, Projektorganisation etc.).
- Erste Definition eigener Stärken und Interessen mit Blick auf die berufliche Entwicklung.
- Entwicklung einer auf den Interessen und Kompetenzen der Praktikantin bzw. des Praktikanten aufbauenden Fragestellung für die Praktikumsarbeit.
- Festlegung weiterer Stationen und Lernfelder für die Projektphase.
Projektphase - intensive Einblicke in wissenschaftliches Arbeiten
Im Mittelpunkt der drei- bis sechsmonatigen Projektphase stehen die Bearbeitung der Praktikumsarbeit sowie die intensive Beschäftigung mit MINT-Themen und die eigene Studienwahlorientierung. Möglich ist auch eine Gliederung in zwei Projektphasen (z.B. zwei mal drei Monate), die jeweils mit einer Praktikumsarbeit abgeschlossen werden. Zum Ende des Technikums erhalten die Praktikantinnen und Praktikanten ein qualifiziertes Abschlusszeugnis.
Vorschläge für die inhaltliche Ausgestaltung der Projektphase im Betrieb:
- Vertieftes Kennenlernen einer Abteilung und Einblicke in grundlegende fachliche und methodische Zusammenhänge der dortigen Arbeit.
- Vertieftes Kennenlernen (mindestens) eines Berufsbildes, für das ein MINT-Studium Voraussetzung ist, durch Begleitung im Betriebsalltag.
- Selbständige Bearbeitung von Fragestellungen aus dem Betriebsalltag, die geeignet sind, Kompetenzen für das angestrebte Studium und den späteren Beruf der Praktikantin/des Praktikanten zu erlangen (insbesondere hinsichtlich des wissenschaftlichen Arbeitens).
- Reflexion der Anforderungen und Perspektiven eines MINT-Studienfachs und der eigenen (besonders der fachlichen) Kompetenzen.
Die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für das Technikum untersützen Sie gern bei weiteren Fragen zum Praktikumsverlauf.



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