Die Praktikumsarbeit
Die Praktikantin/der Praktikant fertigt während der Projektphase eine schriftliche Arbeit nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten an. Formal kann sie sich an Hausarbeiten der Erstsemester orientieren. Sie kann sich einer theoretischen oder praktischen Frage zuwenden, oder auf ein Werkstück, auf eine Exkursion, auf Beobachtungen, Experimente oder Erhebungen beziehen. Die Verschriftlichung der Arbeit ist unbedingt nötig - auch für eine eventuelle spätere Anerkennung der Arbeit durch eine Hochschule.
Das Thema der Arbeit wird spätestens zum Ende der Einführungsphase zusammen mit der Mentorin/dem Mentor und der zukünftigen Betreuerin/dem zukünftigen Betreuer in der Projektphase festgelegt. Gegenstand und Fragestellung der Arbeit sind freigestellt, sie sollten sich aber an folgenden Grundsätzen orientieren:
- Berücksichtigung der Interessen und Möglichkeiten der/des Jugendlichen.
- Selbstständige Auseinandersetzung mit technisch-naturwissenschaftlichten Zusammenhängen.
- Die Arbeit sollte fachübergreifende Aspekte widerspiegeln, um die Vielseitigkeit der Anforderungen im späteren Berufsleben zu berücksichtigen.
- Die Arbeit sollte ein zeitgemäßes Bild von Technik und Naturwissenschaften und ihrer Bedeutung für die Gesellschaft vermitteln.
Beispiele für Themenkomplexe
- Analyse und Redesign einer fertigungstechnischen Anlage (unter arbeitsökonomischen Gesichtspunkten).
- Analyse der Eignung von Modellierungswerkzeugen in der IT.
- Entwicklung von Lern- und Anforderungsprofilen für Einsteiger in technisch-naturwissenschaftliche Berufe, Empfehlung für die zielgerichtete Zusammenarbeit mit Hochschulen.
- Betriebliche Strategien gegen den MINT-Fachkräftemangel aus produktionstechnischer Sicht.
- Mathematische Modulierung von Prozessen, Mitarbeit an der Entwicklung von Algorithmen und Überprüfung an Modellen.
- Weiterentwicklung des kundenorientierten Qualitätsmanagements.
- Produktionstechnische oder ingenieur- bzw. naturwissenschaftliche Strategien gegen den Klimawandel in bestimmten Bereichen.
- Untersuchungen zum Wirkungsgrad von Maschinen anhand von Modellen.
- Energiespeicher im Netz - Strom nach Bedarf aus Sonne und Wind.
- Visualisierungen - Durchblick im Datendschungel.
- Bearbeiten interdisziplinäre Ansätze (z.B. aus der Betriebswirtschaft).
Anregungen zur Themenaufbereitung und Themenstellungen erhalten Sie auch über Ihre kooperierende Hochschule. Gegenstand und Fragestellung sind natürlich auf das Vorwissen der Praktikantin/Praktikanten abzustimmen. Hier empfiehlt es sich, die Anforderungen eher niedrig anzusetzen, da die Praktikumsarbeit keine Forschungsarbeit ist, sondern dazu beitragen soll, das Arbeitsfeld der „MINT“-Berufe (positiv) zu erleben.
Bei weiteren Fragen zur Praktikumsarbeit wenden Sie sich an die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für das Technikum.



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